Sicherheitsaudit für die Heegermühler Straße befürwortet die Beibehaltung der Radschutzstreifen

Auf der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt (ABPU) der Stadt Eberswalde  am 09. Oktober 2018 wurden von Herrn Prof. Dr.-Ing. Herbert Staadt, StaadtPlan Ingenieur GmbH, die Ergebnisse des vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg in Auftrag gegebenen Sicherheitsaudits vorgestellt.

Darin werden die „Führung auf der Fahrbahn mit Schutzstreifen oder Radfahrstreifen als richtiger Lösungsansatz bestätigt“, jeweils „ein durchgehender Fahrstreifen pro Richtung für den Kfz‐Verkehr mit einer gleichbleibenden Breite von 5,00 m“, sowie „durchgehende Schutzstreifen (oder Radfahrstreifen) mit einer Mindestbreite von 2,00 m zuzüglich 0,75 m breitem Sicherheitstrennstreifen neben parkenden Kfz“ empfohlen.
Zusätzlich wird empfohlen, den Radverkehr am Knotenpunkt Kupferhammerweg in der östlichen Knotenpunktzufahrt auf die Fahrbahn zu überleiten. Auch die geplanten Maßnahmen am Knotenpunkt Boldtstraße werden bestätigt.

Die Empfehlungen beruhen auf den Regelwerken wie den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06), sowie den Empfehlungen für die Anlage von Radverkehrsanlagen (ERA), und auf Verkehrszählungen und dem Unfallgeschehen vor und nach Etablierung der Schutzstreifen auf der Heegermühler Straße sowie der Begutachtung vor Ort.

Insgesamt konnte ein Rückgang von Unfällen mit Beteiligung  Radfahrender, aber auch eine Häufung der Unfälle an der Ampelanlage „Westend‐Center“ – allerdings ohne Beteiligung von Radfahrern – festgestellt werden, so dass Schutzstreifen als Ursache ausgeschlossen werden können.

Um der Unfallhäufung am Westend‐Center zu begegnen, wird die Festzeitsteuerung der Ampel für Kfz- Verkehr und Fußgängerschutzanlage möglichst in der Form einer „Grünen Welle“ für Kraftfahrzeuge, empfohlen.

Marco Jürgen, Dezernatsleiter des Landesbetriebs Straßenwesen, führte im ABPU aus, dass die Verlängerung der Schutzstreifen beabsichtigt sei, zunächst jedoch die gesamte Fahrbahndecke saniert werden solle. Ein Beginn der Arbeiten ist nicht vor dem Frühjahr 2020 zu erwarten, was wohl dem andauernden Personalmangel im Landesbetrieb zuzuschreiben ist.

Hierzu machte die AG Rad in der Einwohnerfragestunde des ABPU auch noch einmal deutlich, dass die bisherigen Radschutzstreifen als eine Teilstrecke innerhalb des gesamten Radweges betrachtet werden müssen und hofft, dass die Arbeiten an der Verlängerung und Einbindung der Kotenpunkte doch noch beschleunigt werden können.






• Querung der Heegermühler Straße in einem Zug ohne Halt auf der Mittelinsel ermöglichen ‐ geteilte Furten vermeiden,
• Grünpfeil‐Schilder sollten entfallen,
• zusätzliche Querungshilfe in Höhe Heegermühler Straße 53/45 („Freßnapf“) herstellen.






    Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt der Stadt Eberswalde am 09. Oktober 2018
    StaadtPlan Ingenieur GmbH, Prof. Dr.-Ing. Herbert Staadt im Auftrag des Landesbetrieb Straßenwesen

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